Barça und der Anti-Bayern-Plan

Am Freitag trifft der FC Barcelona im Viertelfinale der Champions League auf den FC Bayern. Die Katalanen haben gehörigen Respekt vor dem Deutschen Meister und wollen ihr System offenbar dementsprechend umstellen.

Quique Setién will die Bayern rauswerfen
Quique Setién will die Bayern rauswerfen ©Maxppp

Tiki-Taka und viel Ballbesitz – dafür ist das Spiel des FC Barcelona weltbekannt. Gegen den ausgesprochen gut aufgelegten FC Bayern fürchten die Blaugrana nun aber ihre Paraderolle aufgeben zu müssen. Schließlich ist der deutsche Rekordmeister äußerst ballsicher und auch im Mittelfeld-Zentrum hochkarätig und auf höchstem technischen Niveau besetzt.

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Quique Setién hat laut der Tageszeitung ‚Sport‘ darum einen „Anti-Bayern-Plan“ geschmiedet. Dieser sieht ein 4-4-2-System vor mit vier zentralen Mittelfeldspielern. Auf diesem Weg will der Barça-Coach die Hoheit in der Zentrale für sich gewinnen, so das Blatt. Sergio Busquets, Arturo Vidal, Sergi Roberto und Frenkie de Jong sollen die Passmaschinerie der Bayern stoppen.

Griezmann auf der Bank?

Im Angriff bleiben dann nur noch zwei Plätze für echte Offensivpower. Neben Lionel Messi soll Routinier Luis Suárez stürmen. Antoine Griezmann wäre der Leidtragende dieser Umstellung, denn für ihn wäre kein Platz in der Startelf.

Ob die ‚Sport‘ mit ihrer Prophezeiung Recht behält, bleibt abzuwarten. Klar ist, dass die Bayern bei einer derartigen Formation viel Freiraum über die Außenbahn hätten. Insbesondere der pfeilschnelle Alphonso Davies könnte seine Stärken dann frei entfalten.

Barças Anti-Bayern-Aufstellung

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