Bayers Plan mit den Bailey-Millionen: Zwei Neue sollen kommen

Der Verkauf von Leon Bailey spült dem Vernehmen nach 35 Millionen Euro in die Kassen von Bayer Leverkusen. Für die Summe hat die Werkself zwei Verstärkungen im Blick.

Josh Sargent beim Torjubel
Josh Sargent beim Torjubel ©Maxppp

Anfang Juli bezeichnete Bayer Leverkusens Chefscout Tim Steigten Josh Sargent als „interessanten Spieler“, mittlerweile scheint sich das Interesse des Bundesligisten zu konkretisieren. Laut der ‚Bild‘ befasst sich Bayer intensiv mit der Verpflichtung des Angreifers des SV Werder Bremen.

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Mit einem Doppelpack beim gestrigen 3:2-Sieg der Hanseaten über Fortuna Düsseldorf betrieb der 21-jährige US-Amerikaner noch einmal kräftig Eigenwerbung. Rund zehn Millionen Euro müsste die Werkself für Werders wertvollsten Angreifer auf den Tisch legen.

Nach dem Bailey-Verkauf an Aston Villa ist der Preis für Leverkusen im Gegensatz zur Bundesliga-Konkurrenz zu stemmen. Eintracht Frankfurt und Borussia Mönchengladbach hatten sich ebenfalls mit Sargent beschäftigt, aber aufgrund Werders Preisvorstellung von einer Verpflichtung verabschiedet.

Kehrer im Blickfeld

Mit den restlichen Einnahmen aus dem Bailey-Transfer hat Bayer eine zweite Verstärkung im Visier. Wie der ehemalige ‚RMC‘- und ‚Téléfoot‘-Journalist Saber Desfarges berichtet, steht Thilo Kehrer von Paris St. Germain auf dem Einkaufszettel der Rheinländer.

Der 24-jährige Defensivallrounder würde mit seinem Profil gleich zwei Baustellen bei der Elf von Gerardo Seoane beheben. Rechtsverteidiger Timothy Fosu-Mensah (23) fällt nach wie vor mit einem Kreuzbandriss aus. Zudem drückt trotz der Verpflichtung von Odilon Kossounou (20) in der Innenverteidigung der Schuh – Edmond Tapsoba (22) laboriert an einem Syndesmosebandriss.

Ein Selbstgänger wäre der Kehrer-Transfer trotz Leverkusens voller Kassen allerdings nicht. Zwar spielt der ehemalige Schalke-Profi sportlich nur noch eine untergeordnete Rolle am Eiffelturm, PSG ruft dennoch 20 Millionen Euro als Ablöse aus. Vertraglich ist Kehrer noch bis 2023 an die Franzosen gebunden.

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