Dortmund baggert an Ex-Barça-Stürmer
Die Personalplanungen bei Borussia Dortmund nehmen langsam Form an. Bisher hat der BVB jedoch vor allem ins Talenteregal gegriffen. Doch nun ist ein bekannter Name auf dem Radar der Schwarz-gelben aufgetaucht.
Bisher hat der neue Sportdirektor Ole Book bei Borussia Dortmund vor allem mit Vertragsverlängerungen und dem Transfer von Innenverteidiger Joane Gadou (19/RB Salzburg) auf sich aufmerksam gemacht. Zusammen mit Linksverteidiger Kauã Prates (18/EC Cruzeiro) und Offensivmann Justin Lerma (18/Independiente) stehen bisher lediglich Teenager als Neuzugänge für die kommende Saison fest.
Dass jedoch nicht nur Youngster kommen sollen, hatte Book bereits auf seiner Antrittspressekonferenz betont: „Wir werden in Zukunft nicht mit einer U21-Mannschaft spielen. Es ist wichtig, den sportlichen Erfolg auch ein Stück weit abzusichern – mit einer Zwei-Wege-Strategie mit erfahrenen Spielern, wo sich die jungen Spieler anlehnen können.“ Daher haben die Dortmunder laut der ‚A Bola‘ einen erfahreneren Offensivspieler ins Auge gefasst.
Starke Saison mit vielen Scorern
Wie die portugiesische Sportzeitung berichtet, hat der bereits feststehende Vizemeister Francisco Trincão von Sporting Lissabon seit einiger Zeit beobachten lassen. Der ehemalige Profi des FC Barcelona, der 2022 erst leihweise und ein Jahr später fest zum Hauptstadtklub gewechselt war, spielt im offensiven Mittelfeld der Leões eine extrem starke Saison.
In bisher 52 Pflichtspielen sammelte der 17-fache Nationalspieler 31 Torbeteiligungen und hat großen Anteil an der Vizemeisterschaft des Klubs. Auch der FC Liverpool sowie Vereine aus dem arabischen Raum sollen laut Bericht an Trincão interessiert sein, der seinen Kontrakt erst im März bis 2030 verlängert hat.
Ablöse schwer zu stemmen
Die Sporting-Vereinsführung ist sich des Interesses bewusst und fordert im Fall eines Wechsels nicht weniger als 50 Millionen Euro. Auch eine Ausstiegsklausel soll es geben, diese liegt jedoch mit 60 Millionen Euro noch darüber. Für den BVB wäre diese Summe wohl nur bei einem Verkauf von Serhou Guirassy (30) zu stemmen, der erneut mit einem Abgang kokettiert.
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