Gulácsi-Entscheidung steht an

Für festgeschriebene zwölf Millionen Euro kann Péter Gulácsi im Sommer wechseln. Interesse bekundet eine ganze Reihe von Klubs. Richtungsweisende Gespräche stehen an.

Péter Gulácsi hat den Ball sicher
Péter Gulácsi hat den Ball sicher ©Maxppp

Péter Gulácsi hat sein Schicksal selbst in der Hand. Dank einer Ausstiegsklausel über kolportierte zwölf Millionen Euro kann der Ungar über seine Zukunft entscheiden. RB Leipzig jedenfalls hat für den Moment kein Mitspracherecht.

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Dennoch können sich die Sachsen bislang nicht dazu durchringen, Gulácsi ein neues Vertragsangebot vorzulegen. Angesichts der erfolgreichen sportlichen Situation wäre es wohl ein Leichtes, dem 30-jährigen Schlussmann die Klausel im Gegenzug für eine Gehaltserhöhung sozusagen abzukaufen.

Gespräche stehen an

Gespräche über de Zukunft sind aber nun anberaumt. Diese hat Vorstandsboss Oliver Mintzlaff dem zuverlässigen Rückhalt einem Bericht der ‚Bild‘ zufolge in Aussicht gestellt. Ob die Einigung auf eine weitere Zusammenarbeit daraus hervorgeht, steht aber noch in den Sternen.

Unter anderem hat Borussia Dortmund Interesse an Gulácsi angemeldet. Zudem verfolgen Klubs aus England und Italien genau, wie sich die Situation des 37-fachen Nationalspielers entwickelt.

FT-Meinung

burning

Gulácsi fühlt sich in Leipzig sehr wohl. Doch es geht auch um Wertschätzung. Ein Wechsel zum BVB – sollte dieser denn die Champions League erreichen – wäre sehr reizvoll. Mintzlaff könnte die Spekulationen nur beenden, wenn es ihm gelingt, die Klausel für diesen Sommer aus dem bis 2023 datierten Vertrag zu streichen.

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