Renato Sanches wettert gegen Bayern

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  • Quelle: L'Équipe

Renato Sanches findet deutliche Worte in Richtung des FC Bayern München, der einem Wechsel zu Paris St. Germain einst den Riegel vorschob. „Ich hatte mit dem ehemaligen Sportdirektor von PSG, Antero Henrique, gesprochen. Er sprach auch mit meinem Berater. Wir haben uns super ausgetauscht. Alles war bereit. Ich erinnere mich, dass ich im Restaurant saß, als mein Berater mich anrief. Er sagte mir, dass ich morgen nach Paris fliegen werde. Ich ging nach Hause und packte meinen Koffer. Am nächsten Tag beim Training sagte Niko Kovac zu mir, dass ich nicht wegfahren dürfe. Also blieb ich. Und ich habe nicht gespielt. Beim nächsten Spiel ließ er mich nur fünf Minuten ran. Das war nicht genügend Spielzeit“, klagt der 22-Jährige gegenüber der ‚L’Équipe‘.

Der Wechsel zum französischen Hauptstadtklub scheiterte letzten Endes. Im vergangenen Sommer schloss sich Sanches dann dem OSC Lille an und unterzeichnete einen Vertrag bis 2023. Die Folgen seiner schwierigen Zeit in München beschäftigen den Portugiesen noch heute: „Ich verlor meinen Platz in der Nationalmannschaft und einige meiner Spielqualitäten. Manche fragten mich, warum ich nicht spiele, obwohl ich einer der Besten im Training war.“

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