Dritte Runde gescheitert: Alaba-Poker stockt weiter

Nachdem im September noch öffentlich Giftpfeile zwischen den Verhandlungspartnern flogen, wurde es zuletzt ruhiger um die Zukunft von David Alaba. Eine Verlängerung beim FC Bayern ist immer noch nicht geschafft.

David Alaba dirigiert die Bayern-Abwehr
David Alaba dirigiert die Bayern-Abwehr ©Maxppp

Auch die dritte Verhandlungsrunde zwischen dem FC Bayern und den Vertretern von David Alaba ist erfolglos verlaufen. Der ‚Sport Bild‘ zufolge boten die Bayern nun den geforderten Fünfjahresvertrag sowie bis zu 16 Millionen Euro Gehalt pro Jahr.

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Der Seite des 28-jährigen Abwehrchefs war das aber offenbar noch immer zu wenig, sodass Agent Pini Zahavi unverrichteter Dinge wieder abreiste. Prinzipiell wollen beide Parteien über 2021 hinaus zusammenarbeiten, doch der Poker ist nach wie vor zäh.

Alaba wünscht sich dem Vernehmen nach mehr Wertschätzung in Form von Gehalt und Position. Gerne würde der Österreicher im Mittelfeld ran dürfen – für Trainer Hansi Flick ist er aber als Innenverteidiger unverzichtbar.

Hoeneß vs. Zahavi

Und dann sind da noch die Giftpfeile, die im September zwischen den beiden Seiten flogen. Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß hatte Zahavi als „geldgierigen Piranha“ bezeichnet. Der Berater verteidigte sich öffentlich – den Verhandlungen zuträglich war die Schmierenkomödie nicht.

Verlängert Alaba nicht, stehen dem zweifachen Champions League-Sieger im Sommer alle Türen offen. Ablösefrei würde wohl jeder Klub den flexiblen Linksfuß mit Kusshand nehmen. Mitte September wünschte sich Alaba noch „zeitnah eine Lösung“. Danach sieht es sechs Wochen später noch immer nicht aus.

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