Stürmersuche: Oulare öffnet dem BVB die Tür

Im zentralen Mittelfeld hat Borussia Dortmund ein Überangebot an Spielern. Dagegen sieht die Lage im Sturmzentrum deutlich düsterer aus. Thomas Tuchel bemängelte zuletzt die Personaltiefe im Angriff. Dass ein weiterer Spieler verpflichtet wird, ist nicht ausgeschlossen. Obbi Oulare hat vom Interesse aus Dortmund bereits gehört.

Obbi Oulare soll den BVB-Sturm bereichern
Obbi Oulare soll den BVB-Sturm bereichern ©Maxppp

In der Sturmmitte ist es etwas dünn und auf Kante genäht“, gab Thomas Tuchel am gestrigen Mittwoch bei einer Kurz-Pressekonferenz im Trainingslager in Bad Ragaz Einblick in sein Seelenleben. Pierre-Emerick Aubameyang ist derzeit konkurrenzlos. Adrián Ramos kehrte erst am Montag von einer monatelangen Knöchelverletzung zurück und muss sich wieder herankämpfen.

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Neuverpflichtungen nicht ausgeschlossen

Weil zudem Marvin Ducksch, der von einer Leihe beim SC Paderborn zurückgekehrt ist, bislang kein gehobenes Bundesliganiveau nachweisen konnte, will die Sportliche Führung unter Umständen noch einmal nachlegen. „Wir schauen uns den Markt weiterhin an“, bestätigte Michael Zorc zuletzt, dass weitere Transfer nicht ausgeschlossen sind. Obbi Oulare vom FC Brügge fühlt sich geehrt, dass er zum Dortmunder Kandidatenkreis gehört.

Borussia Dortmund ist einer der größten Vereine der Welt. Was, wenn so ein Team ein konkretes Angebot abgibt? Ja, dann überlegt man zweimal. Das ist völlig normal“, verrät der frischgebackene ‚Youngster des Jahres‘ in Belgien dem renommierten Onlineportal ‚Voetbalkrant‘, stellt aber klar: „Ich habe ein sehr gutes Umfeld, das mir hilft, mit beiden Beinen auf dem Boden zu bleiben. Vor allem mein Vater gibt mir sehr gute Ratschläge.

„Im Fußball gibt es nie Garantien“

Ein Versprechen gibt das 19-jährige Sturmtalent seinem jetzigen Arbeitgeber FC Brügge allerdings nicht: „Im Fußball gibt es nie Garantien. In meinem Kopf bin ich voll und ganz schwarz und blau. Ich würde gerne meine guten Leistungen aus der Vorsaison bestätigen.“ Ein konkretes Angebot aus Dortmund sei ohnehin noch nicht eingegangen: „Es ist sehr schön, mit großen Klubs in Verbindung gebracht zu werden. Aber soweit ich weiß, hat Brügge noch kein Angebot erhalten. Ich kann mich also entspannen.

Ein klares Bekenntnis zu seinem Jugendklub aus Westflandern hört sich anders an. Wenn der BVB bei Oulare, der als Wunschspieler von Tuchel gilt, ernst macht, ist ein Wechsel durchaus wahrscheinlich. Der 1,96 Meter-Riese steht noch bis 2018 im Jan-Breydel-Stadion unter Vertrag, soll den Klub aber für maximal sieben Millionen Euro verlassen können.

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