Preistreiberei bei Havertz: Barça nur Mittel zum Zweck?

Am gestrigen Freitag machte die Meldung die Runde, der FC Barcelona biete Rechtsverteidiger Emerson bei Bayer Leverkusen im Tausch gegen Kai Havertz an. In Katalonien reagiert man irritiert.

Kai Havertz steht noch bis 2022 in Leverkusen unter Vertrag
Kai Havertz steht noch bis 2022 in Leverkusen unter Vertrag ©Maxppp

Mit seiner Ballsicherheit, schneller Entscheidungsfindung und präzisen Pässen scheint Kai Havertz perfekt in das Spiel des FC Barcelona zu passen. Das Juwel von Bayer Leverkusen wird wohl auch deshalb immer wieder mit Barça in Verbindung gebracht.

Unter der Anzeige geht's weiter

Jüngst berichtete ‚Sport1‘, dass die Katalanen ihr Rechtsverteidiger-Juwel Emerson bei der Werkself angeboten haben, um den Preis für Havertz zu drücken. In Barcelona reagiert man angesichts dieser Meldung zwei Tage später irritiert.

Barça ohne Interesse?

Laut der Barça-nahen Zeitung ‚Mundo Deportivo‘ denken die Blaugrana zwar, dass Havertz das größte Talent der Bundesliga ist, konkretes Interesse am Linksfuß hat der Klub dem Bericht zufolge aber nicht. Folglich gebe es auch kein Angebot für den 20-Jährigen.

Bei Barça glaube man, dass die Gerüchte gestreut wurden, um einen anderen Zweck zu erfüllen. Leverkusen wolle die Ablöse, die der FC Bayern für Havertz zahlen könnte, in die Höhe treiben. Die Werkself soll nach wie vor einen dreistelligen Millionenbetrag für das Supertalent fordern.

Weitere Infos

Kommentare