Brasiliens neuer Kaká: Fünf Fakten über Real-Juwel Reinier

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Zuletzt löste Reinier Jesus mit der brasilianischen U23-Auswahl noch das Olympia-Ticket. Zur Stunde wird das brasilianische Supertalent offiziell bei Real Madrid vorgestellt. FT hat das Wunderkind genauer unter die Lupe genommen und fünf interessante Fakten gesammelt.

Reinier geht künftig für Real Madrid auf Torejagd
Reinier geht künftig für Real Madrid auf Torejagd ©Maxppp

Real setzte sich gegen Topklubs durch

Nicht nur Real Madrid hat Reinier den roten Teppich ausgerollt. Neben den Königlichen waren auch Borussia Dortmund, Atlético Madrid, Paris St. Germain, Manchester City und der FC Barcelona an den Diensten des 18-Jährigen interessiert. Letztlich entschied sich der Brasilianer aber für den Wechsel zu Real Madrid und damit für den Klub, für den er schon immer „eine großere Bewunderung“ empfunden hat, wie sein Vater kurz nach dem Wechsel verriet.

Teuerster Wintertransfer der Vereinsgeschichte

Wie wichtig Real der Transfer des Youngsters war, lässt sich an der Ablösesumme erkennen, die an Flamengo Rio de Janeiro geflossen ist. 30 Millionen Euro wechselten für Reinier den Besitzer, damit ist er der teuerste Wintereinkauf in der Vereinsgeschichte der Madrilenen. Als Vorbild für seine künftige Zeit im Real-Trikot dürfte ihm sein Landsmann Marcelo dienen. Der Publikumsliebling wechselte 2007 ebenfalls im Winter aus Brasilien nach Madrid und konnte bis heute 18 Titel mit dem weißen Ballett einheimsen.

Brasiliens Olympia-Hoffnung

2016 krönte sich Brasilien vor heimischem Publikum zum Olympiasieger. Im Finale bezwang die Seleção damals das deutsche Team und rehabilitierte sich mit dem Sieg für die 2014 erlittene 1:7-Schmach im Halbfinale der Fußball-Weltmeisterschaft. Vier Jahre später will Brasilien den Titel nun in Tokio verteidigen. Eines der Aushängeschilder der neu formierten U23-Auswahl ist Reinier. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen will der 18-Jährige seinem Heimatland die nächste Goldmedaille bescheren.

Der neue Kaká?

Nicht wenige halten Reinier in Brasilien für den nächsten großen Superstar. Zu den großen Bewunderern des Mittelfeldjuwels zählt auch Filipe Luís, der zuletzt bei Flamengo Teamkollege des 18-Jährigen war. „Ich erinnere mich bei ihm an Kaká, weil der immer den Kopf oben hatte und im Strafraum eiskalt war“, adelt der 34-Jährige die brasilianische Nachwuchshoffnung und lobt weiter: „Reinier hat mit dem Rücken zum Tor noch mehr Qualität als Kaká.“ Obwohl Luís insgesamt acht Jahre das Trikot des Stadtrivalen Atlético Madrid trug, gratuliert er den Königlichen zum Reinier-Transfer: „Es ist eine wirklich großartige Verpflichtung, in Zukunt wird er eine große Verstärkung sein.“ Ein Lob des Feindes kann man auf Seiten der Königlichen sicherlich als die größte Anerkennung werten.

Zunächst in der zweiten Mannschaft

Trotz der vielen Vorschusslorbeeren, die Reinier mit im Gepäck hat, will man den Youngster behutsam an das neue Umfeld und die neuen Anforderungen heranführen. Daher soll der Dribbler bis zum Sommer in der zweiten Mannschaft der Königlichen Fuß fassen. Sein Trainer dort wird niemand geringeres sein als Vereinslegende Raúl. Unter den Fittichen des Rekordspielers wird dem jungen Brasilianer die Vereins-DNA eingeimpft werden, sodass er ab der kommenden Saison auch in der ersten Mannschaft seine Qualitäten unter Beweis stellen könnte. Wenn alles klappt, wie die Beteiligten es sich vorstellen, werden die Spanier lange Freude an Reinier haben. Der Vertrag des Youngsters läuft bis 2026.

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