HSV-Entlassung: Kuntz kassiert ab
Der Hamburger SV konnte Stefan Kuntz nach dessen Entlassung nicht sofort von der Gehaltsliste streichen. Nach Informationen der ‚Sport Bild‘ musste der Bundesligist dem ehemaligen Sportvorstand aufgrund der Kündigungsfrist noch ein Quartal seines Gehalts ausbezahlen. Dabei handele es sich um eine Summe von 300.000 Euro.
Kuntz war Anfang Januar in Folge von Vorwürfen der sexuellen Belästigung entlassen worden. Die ‚Süddeutsche Zeitung‘ berichtete Ende Januar, dass sich beide Parteien auf eine Abfindung in Höhe von drei vollen sowie drei halben Monatsgehältern geeinigt haben. Möglich, dass drei halben Monate zusätzlich zur Gehaltsfortzahlung als echte Abfindung geflossen sind. Die Nachfolge des 63-Jährigen tritt Kathleen Krüger an, die der ‚Sport Bild‘ zufolge am 30. Juni in der Elbmetropole vorgestellt werden soll.
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