DFB: Rüdiger wehrt sich
Antonio Rüdiger setzt sich nach seinem Ausraster im Trikot von Real Madrid gegen seine Kritiker zur Wehr. Im Gespräch mit der ‚Frankfurter Allgemeinen Zeitung‘ betont der 33-Jährige: „Ich kriege das natürlich mit. Wenn man als Nationalspieler so in der Kritik steht, dann macht man sich Gedanken. Wenn die Kritik seriös und sachlich vorgetragen wird, nehme ich sie natürlich auch ernst, weil ich selbst weiß, dass ich Szenen hatte, die deutlich drüber waren. Das hat dann auch insofern Einfluss, weil ich versuche, noch konzentrierter zu sein. Ich will kein Unruheherd sein, sondern Stabilität und Sicherheit geben.“
Anfang März hatte der Nationalspieler bei der Niederlage der Königlichen gegen den FC Getafe (0:1) seinen am Boden liegenden Gegenspieler Diego Rico absichtlich mit dem Knie im Gesicht getroffen und damit für große Diskussionen gesorgt. Eine Aktion, die der gebürtige Berliner nicht gutheißen will, dennoch: „Wenn ich diese Intensität und diese Hingabe, dieses Spiel an der Grenze weglasse, bin ich nur noch die Hälfte wert. Diese ‚Kante‘ ist genau das, was mich zu Real Madrid gebracht hat. […] Ich spiele intensiv, aber ich bin definitiv kein Sicherheitsrisiko für meine Mannschaften. Ich weiß ganz genau, in welcher Minute wir sind und was auf dem Spiel steht. Neun Jahre ohne Rote Karte auf dem Platz stehend kommen nicht von ungefähr.“
Weitere Infos
Meistgelesen
Erkunden