Gastarbeiter – so ergeht es den deutschen Auswanderern: Richard Sukuta-Pasu (2/12)

Im Sommer wagten ungewöhnlich viele Deutsche den Sprung ins Ausland. Bei einigen läuft es in der neuen Heimat nach Wunsch, andere suchen noch nach ihrer Form. FussballTransfers hat den bisherigen Werdegang der deutschen Gastarbeiter genau verfolgt.

Richard Sukuta-Pasu durchlebt bei Sturm Graz ein Wechselbad der Gefühle
Richard Sukuta-Pasu durchlebt bei Sturm Graz ein Wechselbad der Gefühle ©Maxppp

Richard Sukuta-Pasu und der rechte Fügel – was in der vergangenen Saison beim 1. FC Kaiserslautern regelmäßig scheiterte, könnte bei Sturm Graz so eine Art Wende zum Guten für den Angreifer sein. Nach sechs Spielen ohne Treffer stellte Peter Hyballa seinen etatmäßigen Mittelstürmer beim 2:1-Erfolg gegen Rapid Wien auf die Außenbahn. Sukuta-Pasu dankte es seinem Trainer mit einer starken Leistung und dem 1:0-Führungstreffer.

Ich sehe mich als Spieler von Sturm Graz, wo mich der Trainer aufstellt, ist egal“, sagt der 22-Jährige, der in 13 Saisonspielen schon fünf Treffer auf dem Konto hat. Bei Graz spielt die Lauterer Leihgabe abgesehen von der zwischenzeitlichen Flaute eine starke Saison. „Wir sehen ihn als Mittelstürmer“, sagt Hyballa, der den Ex-Leverkusener aus der A-Jugend kennt, als er noch für die U19 von Borussia Dortmund verantwortlich war.

Ein Jahr ist Sukuta-Pasu an Graz gebunden. Offen ist, ob der ehemalige deutsche Juniorennationalspieler im Anschluss an diese Spielzeit nach Kaiserslautern zurückkehrt. Abhängen wird die Entscheidung von seiner sportlichen Entwicklung, ebenso wie von der Ligazugehörigkeit der Pfälzer.

Nicht mehr auflaufen müsste Sukuta-Pasu in Lautern wohl auf dem rechten Flügel. Dort setzt Trainer Franco Foda auf wendige Spieler wie den Griechen Konstantinos Fortounis. Wo Hyballa seinen Angreifer künftig bringen wird, lässt der ‚Blackies‘-Trainer offen. „Das Trainerteam weiß, was es macht“, sagt Sukuta-Pasu, der seine Stärken eindeutig im Zentrum hat.



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