Hertha: Spur zu Rangnick wird heißer

Immer mehr wandelt sich die Saison von Hertha BSC von durchwachsen zu indiskutabel. Die Folge: Trainer Bruno Labbadia ist mit der nächsten schwachen Leistung weg. Ralf Rangnick könnte ihn beerben.

Ralf Rangnick im Zeichen des Olympiastadions
Ralf Rangnick im Zeichen des Olympiastadions ©Maxppp

Für Bruno Labbadia steht es bei Hertha BSC fünf vor zwölf. Bleibt seine Mannschaft auch gegen Werder Bremen unter ihren Möglichkeiten, wird der Coach die Koffer packen müssen. Der ‚kicker‘ berichtet unmissverständlich von einem „Endspiel“ für Labbadia, der „nur noch ein Trainer auf Abruf“ sei.

Unter der Anzeige geht's weiter

Bislang war lediglich klar, dass der Ex-Profi gegen die Bremer noch auf der Bank sitzen werde – eine weitere Bewährungsprobe wird wohl nicht hinzukommen, wenn die Berliner Negativserie bestehen bleibt. Als immer aussichtsreicherer Nachfolge-Kandidat rückt Ralf Rangnick in den Fokus. Mit dem ehemaligen Red Bull-Funktionär steht Herthas neuer Geschäftsführer Carsten Schmidt laut ‚kicker‘ in Kontakt.

Rangnick liebäugele aber auch mit einem Einstieg beim FC Chelsea und sei wohl nur dann für die Alte Dame zu gewinnen, wenn er auf sportlicher Ebene das alleinige Sagen bekommt. Übernimmt der 62-Jährige, dann dürfte nicht nur Labbadia, sondern auch Geschäftsführer Sport Michael Preetz seinen Platz räumen. Nicht ausgeschlossen, dass es bei Hertha knapp ein Jahr nach der Causa Klinsmann erneut ordentlich knallt.

Weitere Infos

Kommentare