Bundesliga

Kovac reagiert: Neue Wege beim BVB

Zuletzt legten sich Serhou Guirassy und Fábio Silva gegenseitig ihre Tore auf. Schon am Samstag dürften sie womöglich zusammen von Anfang an für Borussia Dortmund ran.

von Lukas Hörster
1 min.
Serhou Guirassy und Fábio Silva jubeln für den BVB @Maxppp

Gerade einmal zwei Wochen ist es her, dass Trainer Niko Kovac öffentlich die Rollen im Sturmzentrum von Borussia Dortmund verteilte. Fábio Silva dürfte zähneknirschend zur Kenntnis genommen haben: „Er kennt seine Rolle in der Mannschaft. Serhou Guirassy ist unser Stürmer Nummer eins. Er ist der Herausforderer.“

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Doch seither treffen sowohl Guirassy (vier Spiele, vier Tore, eine Vorlage) als auch Silva (vier Spiele, drei Tore, eine Vorlage) wie am Fließband. Die Reaktion: Kovac plant laut der ‚Bild‘ die „Revolution“, will beide künftig Seite an Seite in der Startelf stürmen lassen. Schließlich ist ihr Zusammenspiel harmonisch.

Guirassy sagt sogar über Silva: „Ich kenne ihn sehr gut, wir sprechen die gleiche Fußballsprache.“ Silva über Guirassy: „Ich spiele besser mit ihm und er spielt besser mit mir. Wir können uns gegenseitig mehr Raum verschaffen. Ich glaube, die Leute können dieses Duo genießen.“

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Kovac meint unterdessen laut der ‚Bild‘: „Man sieht, dass wir dieses System mit zwei Stürmern genauso gut spielen können wie das System mit einem zentralen und zwei Flügelspielern. Wir haben dort Flexibilität, Variabilität.“

Wer sollte in der Regel in den BVB-Startelf stürmen?
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Transfer-Stau beim BVB

Dabei sah es in diesem Sommer lange überhaupt nicht danach aus, dass nach der Transfer-Deadline am 1. September sowohl Guirassy als auch Silva noch BVB-Spieler sein würden. Beide liebäugelten mit einem Abschied aus Dortmund, Schwarz-Gelb beschäftigte sich schon mit Alternativen wie Nick Woltemade (24/jetzt Juventus Turin), Nicolò Tresoldi (22/FC Brügge) oder Fisnik Asllani (24/TSG Hoffenheim), erzielte teilweise Einigungen.

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Doch es tauchten keine geeigneten Käufer für Guirassy oder Silva auf. So kam kein neuer Stürmer, beide blieben am Ende in Dortmund, arrangierten sich mit ihrer Situation – und könnten schon am Samstag (15:30 Uhr) in der Bundesliga gegen den SC Paderborn ein Sturmduo in der Startelf bilden.

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