Namhafte Interessenten: Augsburgs Kömür im Sommer weg?

von Niklas Scheifers - Quelle: FT-Exklusiv
1 min.
Mert Kömür im FCA-Trikot @Maxppp

Bei Augsburg-Talent Mert Kömür herrscht Klarheit, aber nur für die kommenden Monate. Profi-Training allein wird den U-Nationalspieler nicht zufriedenstellen.

Vertrag bis 2027, regelmäßiges Training bei den Profis – jetzt fehlen Mittelfeld-Talent Mert Kömür (18) nur noch erste Bundesliga-Minuten im Trikot des FC Augsburg. Schon im Herbst war der deutsche U19-Nationalspieler an diesem Punkt (FT berichtete). Was zu dem Zeitpunkt, Anfang November, noch ausstand, war ein klärendes Gespräch mit den Klubverantwortlichen.

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Dieses wurde in der Zwischenzeit nachgeholt. Man verständigte sich darauf, dass Kömür die Saison in Augsburg zu Ende spielt. Wie es danach weitergeht, hängt vom Verlauf der Rückrunde ab. Darf der Youngster Erstliga-Luft schnuppern und spürt das Vertrauen von Trainer Jess Thorup, gibt es für ihn keinen Grund, sich umzuorientieren.

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In Stein gemeißelt ist ein Verbleib über die laufende Spielzeit hinaus nach FT-Infos aber nicht. Weiterhin zeigen sich der SC Freiburg und Borussia Mönchengladbach interessiert. Die Fohlen etwa planen den Aufbau einer jungen Achse. Kömür spielt als spannendes deutsches Mittelfeld-Talent eine Rolle in diesen Überlegungen.

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Interesse im Ausland

Aber auch das Ausland bietet Optionen. Benfica Lissabon hat Kömür nach FT-Infos auf dem Schirm, genauso wie Hull City. Der englische Zweitligist befindet sich im Besitz des türkischen Medien-Unternehmers Acun Ilicali. Die Kaderplanung der Tigers zielt deshalb stark auf dessen Landsleute respektive Profis mit türkischem Hintergrund ab. Zu den Süper Lig-Topklubs Galatasaray, Fenerbahce und Besiktas besteht zwar Kontakt, heiß sind die Spuren nach Istanbul aber nicht.

Kurzum: Kömür bieten sich Marktchancen für den Sommer. Ob er darauf zurückgreifen muss, wird sich zeigen. Dass der FCA gerne den Zugriff auf seinen gefragten Juniorennationalspieler behalten würde, liegt auf der Hand. Aber auch, dass der gebürtige Dachauer nicht mehr ewig auf den Durchbruch warten will.

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