Quarantäne-Ärger: Gnabry-Verlängerung auf Eis gelegt?

Beim FC Bayern bestimmen die Quarantäne-Profis dieser Tage die Schlagzeilen. Einige denken um, bei Serge Gnabry könnte der Zwischenfall die Vertragsverlängerung weiter verzögern.

Serge Gnabry (l.) im Zweikampf mit Felix Passlack (r.)
Serge Gnabry (l.) im Zweikampf mit Felix Passlack (r.) ©Maxppp

Der Corona-Ärger beim FC Bayern zieht weiter seine Kreise. Fünf ungeimpfte Spieler befinden sich derzeit in Quarantäne, können nicht bei der heutigen Champions League-Partie bei Dynamo Kiew (18:45 Uhr) mitwirken und bangen um das Topspiel gegen Borussia Dortmund am 4. Dezember.

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Wie der deutsche Journalist Raphael Honigstein für ‚The Athletic‘ berichtet, hat bei drei Münchner Profis mittlerweile ein erstes Umdenken stattgefunden. Das Trio habe sich ausführlich mit Immunologen, Ärzten und Mannschaftskameraden ausgetauscht und erwäge nun eine Impfung. Laut ‚Bild‘ handelt es sich um Joshua Kimmich (26), Serge Gnabry (26) und Michaël Cuisance (22).

Wackelt der Gnabry-Deal?

Ein Grund neben dem sportlichen Verzicht dürfte der finanzielle sein: Kimmich, Gnabry, Cuisance, Eric Maxim Choupo-Moting (32) und Jamal Musiala (18) erhalten während ihrer Quarantäne-Zeit kein Gehalt, einige denken dem ‚BR‘ zufolge über rechtliche Schritte nach.

‚The Athletic‘ berichtet unterdessen, dass die angepeilte Vertragsverlängerung mit Gnabry sich weiter verkomplizieren könnte. Noch in diesem Jahr ist ohnehin nicht mehr mit der Vollzugsmeldung zu rechnen, hieß es kürzlich bei der ‚Sport Bild‘. Gnabrys Vertrag läuft 2023 aus.

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