La Liga

Real-Comeback: Mourinho stellt 10 Bedingungen

José Mourinho könnte im Sommer auf die Trainerbank von Real Madrid zurückkehren. Bei einem Videocall mit Real-Boss Florentino Pérez soll The Special One zehn klare Bedingungen für den Wechsel gestellt haben.

von Fabian Ley - Quelle: ESDiario | as
2 min.
José Mourinho im Porträt @Maxppp

Vor etwas mehr als einer Woche berichtete das renommierte Portal ‚The Athletic‘, dass José Mourinho der absolute Wunschkandidat von Präsident Florentino Pérez auf den Trainerposten bei Real Madrid ist. Der ‚as‘ zufolge rechnet man bei Benfica Lissabon mittlerweile nicht mehr mit dem Verbleib des Trainers, der für festgeschriebene drei Millionen Euro wechseln darf. Der Portugiese garantierte vor einigen Tagen zwar, dass noch niemand von Real mit ihm gesprochen habe. Das soll sich nun aber geändert haben.

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Laut ‚ESDiario‘ führten Pérez, Mourinho und dessen Berater Jorge Mendes am gestrigen Dienstag eine knapp einstündige Videokonferenz. Der spanischen Online-Zeitung zufolge hat Mourinho dabei noch keine Zusage gegeben, sondern zehn klare Bedingungen für eine Rückkehr zu den Königlichen gestellt.

Die Voraussetzungen für Mourinhos Zusage

Erstens wolle der 63-Jährige einen Vertrag über genau zwei Jahre unterschreiben. Der zweite Punkt sei, dass Mourinho nicht – wie in seiner ersten Amtszeit – die Rolle als Sprecher des gesamten Vereins übernehmen möchte, sich stattdessen nur zu den Themen äußern will, die direkt mit der Leistung seiner Mannschaft zu tun haben. Zudem wolle er Präsident Pérez als einzigen Ansprechpartner.

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Weiter dulde Mourinho keine Vorgaben bei seinen Aufstellungen, er akzeptiere keinerlei Einmischungen. The Special One würde darüber hinaus seinen eigenen Trainerstab aus Lissabon mitbringen. Gegen Pérez‘ Vorschlag, den aktuellen Real-Coach Álvaro Arbeloa bei einer Rückkehr in sein Team aufzunehmen, hätte Mourinho laut ‚ESDiario‘ keine Einwände.

Mourinho will Verletzungsdrama stoppen

Bedingung sechs und sieben betreffen die medizinische Abteilung. Aufgrund von Reals unfassbarer Verletztenmisere – in den vergangenen zwei Jahren kommen die Madrilenen auf sage und schreibe 120 Verletzungen – müsse Fitnesstrainer Antonio Pintus den Klub zwingend verlassen. Angesichts des Skandals um Fehldiagnosen wolle Mourinho zudem einen direkten Draht zum medizinischen Stab und das Protokoll für eine Zweitmeinung durchsetzen.

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Ferner sei er der Ansicht, dass neben den Profis mit auslaufenden Verträgen weitere sieben Spieler den Verein verlassen müssen und die vielen Sommertourneen der europäischen Topteams durch die USA und Asien ihren physischen und psychischen Tribut fordern. Daher plane Mourinho nur einige wenige Freundschaftsspiele.

Die zehnte und letzte Bedingung ist ‚ESDiario‘ zufolge, dass alle neun genannten Voraussetzungen ein Paket und nicht verhandelbar sind. Für Mourinhos Ja-Wort müsse Real jegliche Punkte akzeptieren. Ob Pérez ihm dies versichern kann? Der Ball liegt nach dem Videocall beim Real-Präsidenten, resümiert die Online-Zeitung.

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