Vor einem Jahr war Filip Kostic zunächst per Leihe vom Hamburger SV zu Eintracht Frankfurt gewechselt – für die SGE ein echter Volltreffer. Auf der linken Außenbahn ist Kostic gesetzt, steuerte in mittlerweile 55 Partien 30 Scorerpunkte (14 Tore, 16 Assists) bei.

Im Mai machte Frankfurt Nägel mit Köpfen und nahm Kostic dauerhaft unter Vertrag. Kostenpunkt: Schlappe sechs Millionen Euro. Ein Vielfaches hätte die Eintracht mit einem Verkauf verdienen können. Denn „in der Zwischenzeit“, so berichtet es die ‚Sport Bild‘, reichte Inter Mailand ein Angebot in Höhe von 40 Millionen Euro ein.

Frankfurt lehnte bekanntlich ab. Bis 2023 ist Kostic noch an die Hessen gebunden. Über seine Zukunft sagt der 26-jährige Serbe: „Wenn mich jemand möchte, dann kommen sie von selbst. Ich habe einen guten Berater.“ Vertreten wird Kostic von Fali Ramadani, der in diesem Sommer den 60-Millionen-Wechsel von Luka Jovic zu Real Madrid einfädelte.

Auch Augsburg blieb standhaft

Mit einem Angebot kurz vor Transferschluss musste sich derweil der FC Augsburg auseinandersetzen. Nach Informationen der ‚Sport Bild‘ bemühte sich Borussia Mönchengladbach um Marco Richter. Ende August soll der Bundesligist zehn Millionen Euro geboten haben – zu wenig in den Augen der Fuggerstädter.

Richter hatte sich bei der U21-EM mit drei Treffern und zwei Torvorlagen in den Fokus geschossen. Der 21-jährige Offensivmann besitzt in Augsburg einen langfristigen Vertrag bis 2023, der keine Ausstiegsklausel enthält.