Aaron Hunt (27): Das große Sorgenkind aus Sicht von Manager Thomas Eichin ist der Ur-Bremer, der eigentlich so gerne an der Weser bleiben würde. Doch die sportliche Perspektive muss stimmen und Abstiegskampf ist nicht das, was sich der technisch so beschlagene Linksfuß auf Dauer vorstellt. Immerhin haben sich Gerüchte, denen zufolge sein Abschied bereits feststeht, vorerst nicht bewahrheitet. 2,6 Millionen Euro Gehalt und einen Vierjahresvertrag bietet Eichin. „Ich habe mich noch nicht entschieden“, ließ der Vize-Kapitän unlängst wissen. Tendenz: Den dreifachen Nationalspieler zieht es im Sommer zu Besiktas Istanbul, nach England oder zu Borussia Mönchengladbach.

Sebastian Mielitz (24): Vor einigen Monaten noch schien die Vertragsverlängerung mit dem Eigengewächs nur Formsache. Seitdem Trainer Robin Dutt Raphael Wolf das Vertrauen schenkt, sieht die Sache anders aus. Gut möglich, dass sich Mielitz im Sommer eine neue Herausforderung sucht. Denn echte Aussichten, seinen Status als Nummer eins zurückzugewinnen, hat der ehemalige Juniorennationalspieler nicht.

Santiago García (25): Nach seiner Knieverletzung hat der Argentinier endlich wieder mit dem Lauftraining begonnen. Dutt hofft auf die baldige Rückkehr, denn Ersatzmann Luca Caldirola ist eigentlich Innenverteidiger. Bei zwei Millionen Euro liegt die Kaufoption für García, der von CSD Rangers Talca ausgeliehen ist. Bis April haben die ‚Grün-Weißen‘ noch Zeit, von der Vertragsklausel Gebrauch zu machen. Grundsätzlich ist Eichin gewillt, den bissigen und dyamischen Linksfuß zu halten. „Ein guter und wichtiger Spieler“, lobt der Manager, der allerdings auch die Finanzen berücksichtigen muss.

Clemens Fritz (33): Der Kapitän hält die Karten selbst in der Hand. Weil Fritz in dieser und der vergangenen Saison genug Spiele bestritten hat, kann er per Option noch ein Jahr dranhängen. „Stand jetzt werde ich aus meiner Sicht auch im nächsten Jahr bei Werder spielen“, sagte der 33-Jährige im Januar. Passiert ist seitdem nichts. „Ich scheue den internen Konkurrenzkampf nicht“, so der Routinier weiter, der sich in der Rolle als Ersatzspieler vorbildlich verhält. Seine Position beansprucht ausgerechnet Ignjovski, dessen Zukunft ebenfalls noch offen ist.

Aleksandar Ignjovski (23): Dem Serben, der seit Wochen als Rechtsverteidiger gesetzt ist, liegen drei lukrative Offerten anderer Klubs vor, die allesamt besser dotiert sind als das von Werder. „Ich bitte um Verständnis, dass ich mich nicht zu anderen Klubs äußere. Ich konzentriere mich nur auf Werder“, lässt der 23-Jährige wissen. Im Rennen um den ehemaligen ‚Sechziger‘ sind zwei Bundesligisten und ein spanischer Klub. Ausgang offen.

Weitere auslaufende Verträge: Cimo Röcker (20), Aleksandar Stevanovic (22), Predrag Stevanovic (23)



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