Dass Peter Stöger eine Zukunft bei Borussia Dortmund hat, gilt mittlerweile als sehr unwahrscheinlich. Die BVB-Bosse um Michael Zorc und Hans-Joachim Watzke favorisieren frisches Blut auf der Trainerbank. Wunschkandidat ist Lucien Favre von OGC Nizza.

Offenbar konkretisieren sich mittlerweile die Pläne, den Schweizer im Sommer als neuen Coach vorzustellen. Der ‚kicker‘ berichtet von einem Treffen zwischen Favre und der schwarz-gelben Vereinsführung in der vergangenen Woche. Wie konkret dabei bereits verhandelt wurde, bleibt unklar.

Bereits vor Jahresfrist hatte der BVB Interesse an Favre, der von Nizza jedoch keine Freigabe erhielt. Mittlerweile sind die Vorzeichen andere, da der 60-Jährige den Verein im Sommer für drei bis fünf Millionen Euro per spezieller anwaltlicher Vereinbarung (in Frankreich notwendig, da keine Ausstiegsklauseln erlaubt sind) wechseln darf. Eine Summe, die die Borussia nicht zurückschrecken lässt.

Heißes ThemaFT-Meinung: Da Wunschkandidat Julian Nagelsmann 2018 definitiv nicht verfügbar ist, setzt der BVB wohl auf das Pferd Favre. Mittlerweile spricht nicht mehr viel gegen den mitunter kauzigen Fußball-Professor. Mit seiner auf Ballbesitz ausgelegten Spielidee könnte Favre in sportlicher Hinsicht durchaus zum BVB passen.