Seit Wochen buhlen die Verantwortlichen von Bayern München um Wunschspieler Javi Martínez von Athletic Bilbao. Ob der Wechsel des 23-jährigen Defensiv-Allrounders noch vor Ablauf der aktuellen Transferperiode am kommenden Freitag über die Bühne gehen wird, erscheint aktuell fraglicher denn je. Bevor der Rekordmeister sich auf Martínez versteifte, standen offenbar noch andere namhafte Spieler auf dem Wunschzettel von Trainer Jupp Heynckes.

Nach Informationen der italienischen Sportzeitung ‚Tuttosport‘ haben die Bayern vor wenigen Wochen rund 60 Millionen Euro für Arturo Vidal und Claudio Marchisio von Juventus Turin geboten. Die Verantwortlichen des italienischen Meisters lehnte die Offerte von der Isar allerdings dankend ab, zu wichtig seien beide Akteure im Konzept von Trainer Antonio Conte.

Marchisio gehört in der Serie A zu den besten zentralen Mittelfeldspielern überhaupt und zählte bei der Europameisterschaft zur Stammformation von Trainer Cesare Prandelli. Sein Vertrag bei der ‚Alten Dame‘ ist noch bis 2016 datiert.

Vidal galt bereits im vergangenen Sommer als heißer Kandidat an der Säbener Straße. Die Bayern warfen dem Chilenen Wortbruch vor. Er habe Heynckes zugesagt, sich dann aber ohne eine weitere Erklärung für den Wechsel nach Turin entschieden. Dass die Münchner sich erneut um den ehemaligen Leverkusener bemühen, erscheint nach den damaligen Vorkommnissen schwer vorstellbar.