Mit Paul-Georges Ntep und Yunus Malli hat der VfL Wolfsburg in diesem Winter bereits zwei Neuzugänge für die Offensive an Land gezogen. Um noch mehr Angriffspower zu entwickeln, soll auch noch Manolo Gabbiadini den Weg in die Autostadt finden. Aussagen von dessen Berater Silvio Pagliari dürften Sportdirektor Olaf Rebbe positiv stimmen.

Der italienische ‚beIN Sports‘-Journalist Tancredi Palmeri zitiert Pagliari wie folgt: „Er (Gabbiadini, d. Red.) wird Napoli verlassen und künftig in der Bundesliga oder der Premier League spielen.“ Neben den Wölfen sollen auch der FC Southampton, Leicester City und Stoke City um die Dienste des Angreifers buhlen. Beim SSC Neapel hat der 25-Jährige seinen Stammplatz verloren.

In Wolfsburg wäre Gabbiadini wohl als Partner von oder als Alternative zu Mario Gómez eingeplant, dessen Torausbeute von vier Treffern in der Hinrunde zu wünschen übrig ließ. Die weiteren Mittelstürmer Borja Mayoral und Victor Osimhen brauchen ob ihres jungen Alters noch etwas Zeit, um sich an das Niveau der Bundesliga zu gewöhnen. Zeit, die es im Abstiegskampf nicht gibt.

FT-Meinung: Schlägt Gabbiadini tatsächlich den Weg in die Bundesliga ein, wird er wohl in Wolfsburg landen. Allerdings gilt es sich gegen die nicht minder finanzkräftige Konkurrenz von der Insel erst einmal durchzusetzen. Die kolportierte Ablöse von 20 Millionen Euro ist auch für den VW-Klub kein unwesentlicher Betrag.