Berater dementiert Lautaro-Transfer

Schon den gesamten Sommer beißt sich der FC Barcelona im Werben um Lautaro Martínez die Zähne aus. Den Zuschlag für den Stürmer könnte einem italienischen Medienbericht zufolge nun ausgerechnet Erzrivale Real Madrid erhalten.

Lautaro Martínez steht bei Inter Mailand noch bis 2023 unter Vertrag
Lautaro Martínez steht bei Inter Mailand noch bis 2023 unter Vertrag ©Maxppp

Die Berater von Lautaro Martínez touren derzeit durch Europa. Neben Stationen in Barcelona und Mailand machten die Vertreter des Angreifers von Inter Mailand in Madrid halt. Laut dem italienischen Fernsehsender ‚Sport Mediaset‘ haben die Agenten mit Vertretern von Real Madrid kurzfristig eine „grundsätzliche Übereinkunft“ bezüglich eines Transfers erzielt.

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Die Nerazzurri haben weiterhin große Pläne auf dem Transfermarkt und wollen dem Bericht zufolge mit dem Lautaro-Verkauf eine mögliche Verpflichtung von N’Golo Kanté vom FC Chelsea realisieren. Bei Inter steht der 22-jährige Lautaro noch bis 2023 unter Vertrag und darf den Klub erst ab einer Ablöse von rund 100 Millionen Euro verlassen – für den FC Barcelona schlichtweg zu viel.

Gehaltspoker statt Wechselabsicht?

Ob die Königlichen bereit sind, eine solche Summe in diesem Sommer auf den Tisch legen, ist allerdings ebenfalls fraglich. ‚Sport Mediaset‘ spekuliert zwar, dass im Gegenzug der glücklose Luka Jovic in den Deal eingebaut werden könnte.

Doch Real hat bekanntlich große Pläne für den Sommer 2021, wenn unter anderem Kylian Mbappé (21) und Erling Haaland (20) ins Santiago Bernabéu geholt werden sollen. Auch aufgrund dessen legte man in Madrid bereits einen diesjährigen Transfer von Stade Rennes-Wunderkind Eduardo Camavinga (17) auf Eis.

Bei Real soll Lautaro ein Jahresgehalt von acht Millionen Euro zugesichert worden sein. Zwei Millionen mehr lagen beim einstigen Angebot des FC Barcelona auf dem Tisch. Inter, das sich mit dem Mittelstürmer in Verlängerungsgesprächen befindet, bietet dagegen nur fünf Millionen Euro. Die vermeintliche Einigung mit Madrid setzt die Mailänder nun unter Druck, finanziell nachzubessern.

UPDATE 18:50 Uhr: Lautaros Berater hat eine Einigung mit Real dementiert.

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