Bestätigt: Akanji lehnt Verlängerung ab – Kehl dementiert Moukoko-Abschied

Sebastian Kehl tritt zur neuen Saison in die Fußstapfen von Michael Zorc. Dortmunds neuer Sportdirektor gibt Einblick in die Kaderplanung.

Sebastian Kehl trägt Verantwortung beim BVB
Sebastian Kehl trägt Verantwortung beim BVB ©Maxppp

Mehrere Zugänge (Adeyemi, Schlotterbeck, Süle) und Abgänge (Bürki, Haaland, Zagadou, Witsel) stehen bei Borussia Dortmund für die neue Saison fest. Abgeschlossen sind die Kaderplanungen damit noch lange nicht. Der neue Sportdirektor Sebastian Kehl kündigt gegenüber der ‚WAZ‘ an: „Es kann sicherlich noch etwas passieren, und zwar in beide Richtungen.“

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Geld für weitere Transfers könnte Manuel Akanji (26) einbringen. Kehl zum Stand der Dinge: „Manuel hat einen Vertrag bis 2023, möchte diesen nicht verlängern und es gibt aktuell nichts Neues. Wir stehen mit ihm und seinem Berater im engen Austausch und warten ab, was jetzt passiert.“

Insbesondere Manchester United soll Interesse am Innenverteidiger bekunden, aber auch Juventus Turin und der FC Arsenal sind wohl noch im Rennen. Der BVB erhofft sich dem Vernehmen nach eine Ablösesumme im Bereich von 30 Millionen Euro.

Neuer Keeper soll kommen

Einen Schritt weiter als Akanji ist Marwin Hitz (34). Der Torhüter steht vor dem Wechsel zum FC Basel. Zudem verlässt Roman Bürki (31) den Verein Richtung St. Louis, der eigentlich fixierte Deal mit Marcel Lotka (20, Hertha BSC) wackelt wieder gewaltig. Kehl verrät: „Wir werden auf der Torhüterposition noch etwas machen.“

Hitz‘ Abschied, so Kehl, „kam jetzt in den letzten Tagen sehr kurzfristig. Er hat uns gebeten den Vertrag aufzulösen, weil er eine gute sportliche Perspektive und einen langfristigen Vertrag vorliegen hat. Er will noch mal spielen und daher haben wir dem entsprochen.“

Moukoko soll verlängern

Für Verwirrung sorgte unterdessen Youssoufa Moukoko (17). Das Sturmtalent, vertraglich bis 2023 gebunden und mit dem Wunsch nach mehr Spielzeit, schien sich am Samstag via Social Media vom BVB zu verabschieden. Kehl stellt klar: „Youssoufas Nachrichten waren unbedarft formuliert.“

Moukoko, glaubt Kehl, „wollte sich scheinbar bei seinen scheidenden Kollegen bedanken. Zu ihm gibt es aber keinen neuen Stand: Er hat einen Vertrag bis 2023 und wir wollen diesen gerne mit ihm verlängern.“ Bislang gestaltet sich dieses Vorhaben allerdings kompliziert.

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