Wintertransfermarkt: Die Brennpunkte der Bundesligisten (6/9)

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Nicht mehr lange und der Wintertransfermarkt öffnet seine Türen. Einige Manager wollen kräftig investieren, andere Klubs werden sich zurückhalten. FussballTransfers erläutert den Fahrplan der 18 Bundesligisten.

Dirk Dufner muss im Winter die Freiburger Defensive verstärken
Dirk Dufner muss im Winter die Freiburger Defensive verstärken ©Maxppp

SC Freiburg: Der Sportclub hat Verstärkungen in der Winterpause dringend nötig. Die Breisgauer belegen nach der ersten Saisonhälfte den letzten Rang der Bundesliga, zudem haben sie die schwächste Defensive der Hinrunde: 39 Gegentreffer stehen zu Buche. Es verwundert nicht, dass Sportdirektor Dirk Dufner aus diesem Grund bereits Neuverpflichtungen angekündigt hat: Dies sei „nur logisch, wenn man auf Platz 18 steht und im Sommer sich intensiv nach weiteren neuen Spielern umgeschaut hatte.

Konkret stehen Innenverteidiger auf dem Wunschzettel, außerdem sei man auf der „Linksverteidigerposition ein bisschen dünn besetzt.“ Als Verstärkungen für die Freiburger Defensive stehen mehrere Spieler im Fokus: Danilo Soares von Austria Lustenau, Andreas Ulmer von RB Salzburg und Sören Gonther von Zweitliga-Überraschung SC Paderborn.

Die Verpflichtung des vereinslosen Fernando Vega hingegen hat sich zerschlagen, der Außenverteidiger konnte die Verantwortlichen im Probetraining nicht überzeugen. „Wir haben viele Kandidaten angeschaut und auch schon Gespräche geführt“, die Idealbesetzung für die aktuell schwächste Defensive der Bundesliga sei jedoch noch nicht gefunden, so Dufner.

Doch auch in der Offensive müssen die finanziell klammen Freiburger möglicherweise nachbessern. Papiss Demba Cissé und Garra Dembélé spielen im Januar und Februar beim Afrika Cup. Aus diesem Grund hat Bayern München zwar von der Cissé-Verpflichtung im Winter Abstand genommen, passender Ersatz muss für die Zeit trotzdem her. Gai Assulin, im letzten Jahr aus der zweiten Mannschaft des FC Barcelona zu Manchester City gewechselt, könnte aushelfen. Doch sind auch der VfB Stuttgart, der Hamburger SV, der 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt an dem Talent interessiert.



Borussia Dortmund: Neuverpflichtungen sind beim amtierenden Deutschen Meister im Winter unter normalen Umständen nicht geplant. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir noch einen dazuholen“, so Trainer Jürgen Klopp in der ‚Sport Bild‘. „Das Einzige, was uns dazu zwingen könnte, sind Verletzungen. Die kann man nicht einkalkulieren.“ In Dortmund sind nahezu alle Positionen doppelt besetzt, daher häufen sich die Gerüchte um potenzielle Abgänge von Stars aus der vergangenen Saison.

Dabei steht ein Spieler besonders im Fokus: Mario Götze, derzeit wohl größtes deutsches Mittelfeldtalent. An ihm sollen beinahe alle namhaften Klubs aus Europa interessiert sein. Ernst machte allen voran der FC Arsenal mit einem angeblichen Angebot über 35 Millionen Euro. Doch ließen die BVB-Verantwortlichen nie Zweifel an ihrer Einstellung zu einem Transfer: Götze ist unverkäuflich.

An Mats Hummels sollen Manchester United und Juventus Turin interessiert sein, den Gerüchten schiebt Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke in ‚Liga Total‘ aber zum wiederholten und wahrscheinlich nicht letzten Mal den Riegel vor: „Und wenn sie 120 Millionen bieten würden, bleiben sie (Hummels und Götze) trotzdem bei uns, weil wir sie nicht verkaufen. Da kann kommen, was will: Die bleiben bei uns.

Lucas Barrios, Top-Torjäger der vergangenen Saison, steht offenbar vor seinem Abschied. Der in Argentinien aufgewachsene Paraguayer ist mit seiner Reservistenrolle unzufrieden und liebäugelt mit einem Wechsel. Angeblich bieten seine Berater ihn bereits anderen Vereinen an, er soll den BVB für 12 Millionen Euro verlassen können. Zuletzt wurde der Nationalspieler mit Espanyol Barcelona, Manchester City, dem FC Chelsea und dem VfL Wolfsburg in Verbindung gebracht. Nach Weihnachten wolle Barrios weitersehen, zitiert die ‚Bild‘.



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