Die Situation um Gustavo Puerta ist verzwickt. Einige Vereine zeigen Interesse am Kolumbianer von Bayer Leverkusen, festgezurrt wurde ein Deal bislang aber noch nicht.

Obwohl Hull City per Kaufoption die Leihe von Gustavo Puerta in einen festen Transfer umwandelte, erschien der Kolumbianer heute zum Training bei Bayer Leverkusen. Grund dafür ist eine Transfersperre der Tigers, die den Deal mit dem Bundesligisten rückabwickelten. Stand jetzt ist Puerta also Spieler der Leverkusener.
Ob das so bleibt, ist allerdings nicht sicher. Denn nach FT-Informationen haben bereits Gespräche mit zahlreichen Vereinen stattgefunden. Unter anderem sammelte die Transferabteilung des FC Schalke 04 Informationen zum 22-Jährigen. Alleine sind die Königsblauen damit aber bei weitem nicht.
Nürnberg wohl aus dem Rennen
Neben den Knappen hatte auch der 1. FC Nürnberg abermals bei Puerta angeklopft. Erneut zu den Franken geht es für den Rechtsfuß aber aller Voraussicht nach nicht. Der Club hat heute die Verpflichtung von Finn Ole Becker (25) von der TSG Hoffenheim eingetütet. Dadurch ist die Kaderbaustelle im zentralen Mittelfeld geschlossen. Per Leihe spielte Puerta schon 2023 eine Halbserie für den FCN.
Doch auch im Ausland ist Puerta begehrt. Nach seiner starken Saison im Trikot von Hull, die ihm sogar im Juni eine Nominierung für die kolumbianische Nationalmannschaft einbrachte, steht Puerta ebenso auf der Liste beim FC Nantes, bei PAOK Saloniki und beim FC Kopenhagen, wie FT in Erfahrung brachte.
Derzeit sondiert Puerta den Markt und seine Möglichkeiten. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass zu seinen bisherigen sieben Auftritten in der Bundesliga weitere hinzukommen. Erhält er in Leverkusen die Möglichkeit, sich unter Trainer Erik ten Hag beweisen zu dürfen, könnte er einen erneuten Anlauf unter dem Bayer-Kreuz versuchen. Bei der Werkself läuft sein Vertrag noch bis 2028.