Ohne Abgänge: Die Traumelf des HSV

Seit vier Jahren steckt der Hamburger SV in der zweiten Liga fest. Die guten Zeiten am Volkspark liegen schon einige Jahre zurück. Dennoch kann sich die Topelf der Ex-Rothosen sehen lassen.

Heung-Min Son und Jérôme Boateng starteten beim HSV ihre Profikarrieren
Heung-Min Son und Jérôme Boateng starteten beim HSV ihre Profikarrieren ©Maxppp

Beim Hamburger SV gab es in der Vergangenheit zahlreiche Spieler, die vor ihrem Zenit ihre Zelte in der Hansestadt abbrachen. FT stellt eine mögliche Traumelf auf, die in der Theorie noch gemeinsam auf dem Platz stehen könnte. Darin finden sich gleich mehrere Champions League-Sieger, ein mehrfacher russischer Meister sowie ein Profi mit Dauerabo in seiner Heimat auf den Titel als Spieler des Jahres.

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Der wohl prominenteste Ehemalige ist Abwehrspieler Jérôme Boateng, der vor seinem 12,5-Millionen-Euro-Wechsel im Jahr 2010 zu Manchester City noch wenige Monate zuvor mit dem HSV im Halbfinale der Europa League stand. Weltmeister 2014, zweifacher Champions League-Sieger sowie Dauermeister mit dem FC Bayern – Boateng legte nach seiner Zeit als unerfahrener Rechtsverteidiger beim HSV eine Weltkarriere hin.

Daneben ist Heung-Min Son der zweite ehemalige Hamburger, dem nach seinem Abschied der Sprung zu internationaler Klasse gelang. Außer fünf Auszeichnungen als Südkoreas Fußballer des Jahres kann sich der Tottenham-Profi jedoch keine weiteren Trophäen in die Vitrine stellen.

Mit den Verkäufen von Kerim Demirbay (4,7 Millionen Euro), Luca Waldschmidt (fünf Millionen Euro) und Rekordeinkauf Filip Kostic (sechs Millionen Euro), der einst 14 Millionen Euro gekostet hatte, gingen dem Zweitligisten durch frühzeitige Trennungen einige Millionenbeträge durch die Lappen. Den größten Transfererlös brachte der Verkauf von Hakan Calhanoglu im Jahr 2014 ein, der für rund 15 Millionen Euro zu Bayer Leverkusen wechselte. Heute spielt er für Inter Mailand.

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