FT-Kurve La Liga

Barça muss Duo verkaufen | 577 Millionen für Ronaldo

Während der FC Barcelona mit Müh und Not jedes bisschen Geld zusammenkratzen muss, um seine Neuzugänge registrieren zu können, haut Saudi-Klub Al Nassr aberwitzige Summen für die Vertragsverlängerung von Cristiano Ronaldo raus. Die FT-Presseschau am Freitag.

von Martin Schmitz
2 min.
Die FT-Presseschau vom 27.06.2025 @Maxppp

Registrierungsprobleme hören nicht auf

Trotz anhaltender finanzieller Probleme arbeitet der FC Barcelona auch in diesem Sommer an einem Transfer nach dem anderen. Der neue Stammkeeper Joan García (24) kommt für 25 Millionen Euro vom Stadtrivalen Espanyol, dazu bemüht sich Barça weiter um Nico Williams (22) von Athletic Bilbao und ist dem Vernehmen nach bereit, 62 Millionen Euro für den Flügelspieler auf den Tisch zu legen. Die Basken wehren sich jedoch gegen die Avancen und lassen die Finanzsituation von Barcelona im Detail überprüfen, was Barça-Präsident Joa Laporta sauer aufstößt. Doch laut ‚as‘ ist an den Vorwürfen sehr wohl etwas dran. Aktuell erfülle der amtierende spanische Meister die 1:1-Regel des spanischen Verbands nicht und könnte keinen Neuzugang für den Spielbetrieb registrieren.

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„Der FC Barcelona benötigt 17 Millionen, um die 1:1-Regel einzuhalten, und weitere 30 Millionen, um Joan García und Nico Williams registrieren zu können“, erklärt die Sportzeitung. Das nötige Geld – und noch mehr, um weiter auf dem Transfermarkt aktiv werden zu können – soll zeitnah durch Spielerverkäufe generiert werden. „Einnahmen sind dringend nötig. Besonders wichtig sind die Abgänge von Ansu Fati und ter Stegen, die sehr hohe Gehälter beziehen.“

Ronaldos neuer XXL-Vertrag

Trotz einiger hartnäckiger Abwanderungsgerüchte hat Cristiano Ronaldo seinen auslaufenden Vertrag bei Al Nassr noch einmal um zwei Jahre verlängert. Der finanzielle Aspekt seines neuen Arbeitspapiers sollte dem 40-Jährigen die Entscheidung zugunsten des Saudi-Klubs leicht gemacht haben. Wie die ‚Sun‘ berichtet, hat der Wüstenklub den Portugiesen „mit Gold überhäuft“, um ihn vom Verbleib zu überzeugen. „Sie mussten […] ihm noch mehr Geld, Vergünstigungen und Boni geben als in seinem ersten Vertrag, da er das Aushängeschild der Liga und ihrer Meinung nach der beste Spieler in der Geschichte des Sports ist.“

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Die Boulevardzeitung nennt verschiedene Eckdaten des Vertrags, die es in sich haben: Ronaldo erhält bis 2027 416 Millionen Euro Gehalt plus stattliche Boni, 15 Prozent der Anteile am Verein und eine Unterschriftsprämie von fast 30 Millionen. Er wird 16 Vollzeitmitarbeiter haben – drei Fahrer, vier Haushälterinnen, zwei Köche, drei Gärtner und vier Sicherheitsleute. Insgesamt soll der Deal einen Mindestwert von 577 Millionen Euro haben. „Cristiano bekommt so ziemlich alles, was er will, und mit der Beteiligung wollen sie ihn auch als Kraft in ihrer Nähe halten, die weiterhin Spieler, Sponsoren und die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit anzieht, wenn er sich entscheidet, seine Karriere zu beenden.“

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