Vor der abgelaufenen Saison war der FC Augsburg Kandidat Nummer eins auf den direkten Wiederabstieg. Nur wenige haben den ‚Fuggerstädtern‘ eine derart stabile Saison zugetraut, wie sie der Bundesliga-Neuling am Ende hingelegt hat. Mit sieben Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz musste man nicht wie erwartet bis zum Ende zittern und strafte eine Reihe sogenannter Experten lügen.

Auf dem Erfolg ausruhen wollen sich die Schwaben nicht. Auch der unrühmliche Weggang von Erfolgstrainer Jos Luhukay soll in der kommenden Saison nicht als Ausrede gelten. Bereits frühzeitig kam mit Michael Weinzierl ein neuer Trainer, der das Vertrauen der Vereinsführung genießt. Durch die schnelle Entscheidung auf dem Chefsessel konnte der Bundesligist auch in Sachen Spielertransfers frühzeitig die Weichen stellen.

Mit Axel Bellinghausen verließ lediglich ein echter Stammspieler den Verein. Der Außenverteidiger schloss sich wie auch Nando Rafael Fortuna Düsseldorf an. Marcel Ndjeng folgte seinem Förderer Luhukay zu Hertha BSC. Bei den Neuzugängen stehen jedoch einige bekannte Namen.

Der ehemalige Mainzer Aristide Bancé, der in der Vorbereitung bislang einen starken Eindruck hinterlässt sowie Giovanni Sio vom VfL Wolfsburg sind vorgesehen, um im Angriff der Augsburger für noch mehr Durchschlagskraft sorgen. Andreas Ottl soll mit Jan Morávek, der bereits in der abgelaufenen Saison als Leihspieler beim FCA unter Vertrag stand, Regie im Mittelfeld führen. Für die Außenbahn kam mit dem tschechischen Nationalspieler Milan Petržela ein weiterer international erfahrener Mann.

Dass die Fuggerstädter noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden, ist nicht auszuschließen. Die wichtigsten Personalien haben die Augsburger allerdings frühzeitig unter Dach und Fach gebracht. Wie in der abgelaufenen Saison wird der Klassenverbleib vom Funktionieren des Teams als Kollektiv abhängen. Dass die Mannschaft nicht punktuell mit einer guten Mischung aus erfahrenen und hungrigen Spielern verstärkt wurde, kann man dem neuen Manager Manfred Paula jedenfalls nicht vorwerfen.



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