Platz neun und 20 Punkte nach 14 Spielen. In etwa ist die Ausbeute so, wie es die Verantwortlichen von Borussia Mönchengladbach vorhergesagt hatten. Nicht immer zufriedenstellend ist allerdings die Art und Weise, in der die ‚Fohlen‘ Fußball spielen. Offensiv fehlt dem Team von Lucien Favre Marko Reus, dessen Esprit in der vergangenen Saison den Unterschied machte.

Dessen Verkauf im Kollektiv aufzufangen, ist nicht so recht geglückt. Entsprechend blickt sich Max Eberl für den Wintertransfermarkt nach einem schnellen und kreativen Offensivspieler um. „Wir sind offen, werden aber nicht zwangsläufig etwas machen“, sagt der Manager, der im Sommer rund 35 Millionen Euro in neue Kräfte investierte.

Im Visier hat Eberl den jungen Finnen Joel Pohjanpalo. Allerdings tendiert der 18-Jährige wegen seines berühmten Landsmanns Sami Hyypiä zu Bayer Leverkusen. Eine Alternative ist derzeit nicht in Sicht. Auf dem abgelaufenen Transfermarkt hätte sie David Hoilett heißen können, doch mit dem Kanadier wurde sich Eberl nicht einig, so dass dieser von den Blackburn Rovers zu den Queens Park Rangers wechselte.

Ebenfalls auf der Liste der Gladbacher steht laut Berliner Medien Fabian Lustenberger, den Trainer Lucien Favre aus gemeinsamen Zeiten bei der Hertha kennt. Ob der Schweizer ein Thema für den Winter werden könnte, ist jedoch fraglich.

Nicht besonders wahrscheinlich ist auch der Abschied von Igor de Camargo, den sein Ex-Klub Standard Lüttich auf der Liste hat. Ganz ausgeschlossen ist der Transfer allerdings nicht, denn sein Verkauf könnte das fehlende Geld in die Kasse spülen, um den erwünschten Kreativspieler an Land zu ziehen – und mit Mike Hanke und Luuk de Jong stehen schließlich zwei weitere Angreifer mit ähnlichen Anlagen im Kader.



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