Offiziell öffnet das Sommer-Transferfenster in etwas weniger als zwei Wochen. Vorab wurden einige kostspielige Verpflichtung aber bereits unter Dach und Fach gebracht. Schon sechs Profis kosteten mehr als 50 Millionen Euro.
Anthony Gordon (25) zum FC Barcelona
Lange hatte sich der FC Bayern um die Dienste des englischen WM-Fahrers bemüht, die Ablöseforderungen von Newcastle United wollte man aber nicht erfüllen. Anders bewerteten die Blaugrana die Situation, die sich die Dienste des Offensivspielers für 80 Millionen Euro samt Boni sicherten – es ist die bislang teuerste Verpflichtung des Sommertranferfensters.
Jan Paul van Hecke (26) zu Tottenham Hotspur
Rund 60 Millionen fließen für den niederländischen WM-Teilnehmer innerhalb der Premier League – ein Jahr vor Vertragsende bei Brighton & Hove Albion wohlgemerkt. Dafür bekommt Tottenham-Coach Roberto De Zerbi seinen Wunschspieler, den er schon aus gemeinsamen Tagen bei Brighton kennt.
Marc Cucurella (27) zu Real Madrid
Maximal 60 Millionen kostet auch der Linksverteidiger, der dieser Tage mit Spanien an der Weltmeisterschaft teilnimmt. 55 Millionen Euro zahlt Real Madrid als Sockelbetrag an den FC Chelsea, weitere fünf Millionen können infolge von Zuschlägen folgen. Damit belaufen sich die Transfererlöse für Cucurella übrigens insgesamt auf mehr als 150 Millionen Euro.
Jérémy Jacquet (20) zum FC Liverpool
Schon Anfang Februar hatten die Reds das Innenverteidiger-Juwel als Neuzugang präsentiert. Eigentlich sollte der Franzose seine steile Entwicklung bei Stade Rennes in der Rückrunde fortsetzen, verletzte sich aber kurz nach Bekanntgabe des Wechsels schwer an der Schulter. Das ändert nichts daran, dass der Ligue 1-Vertreter mit bis zu 70 Millionen Euro entschädigt wird.
Geovany Quenda (19) zum FC Chelsea
Der Wechsel des portugiesischen Flügelflitzers ist ebenfalls bereits seit einigen Monaten klar. Wie üblich präsentierte Sporting Lissabon die genauen Zahlen zum Deal: Die Ablöse beläuft sich auf 50,77 Millionen Euro plus 1,358 Millionen an möglichen Boni. In den WM-Kader hat es Quenda derweil nicht geschafft.
Piero Hincapié (24) zum FC Arsenal
In diesem Sommer geht die Leihe des ecuadorianischen Abwehrspielers automatisch in eine Festverpflichtung über. Zwischen den Gunners und Bayer Leverkusen wurde im vergangenen Sommer eine entsprechende Klausel vereinbart, die dem Bundesligisten inklusive Leihgebühr rund 52 Millionen Euro beschert.
Welche Transfers folgen?
Natürlich sind in den kommenden Wochen diverse weitere kostspielige Deals zu erwarten. Zu den teuersten Wechselkandidaten gehören Julián Álvarez (26/Atlético Madrid), Yan Diomande (19/RB Leipzig), Enzo Fernández (25/FC Chelsea) oder Elliot Anderson (23/Nottingham Forest), die wohl allesamt einen dreistelligen Millionenbetrag kosten.
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